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Komödie: Er ist wieder da - Hitler ist nach seinem Tod auferstanden


Filmbeschreibung zu Er ist wieder da

Die einen finden die Komödie urkomisch, während die anderen der Meinung sind, dass das Buch, aber auch der Film „Er ist, wieder da“ die Grenzen des guten Geschmacks überschreiten. Zugegeben, die Idee, dass Adolf Hitler 69 Jahre nach seinem Tod aufersteht und es Menschen gibt, die das begrüßen, ist interessant und erschreckend zugleich.

Genau das ist aber im gleichnamigen Buch von Timur Vermes, dessen erstes Buch voll einschlug. In der Beststellerliste des Spiegels verharrte das Werk 20 Wochen auf Platz 1 und wurde somit zum absoluten Bestseller in Deutschland. Die logische Schlussfolgerung war, dass man aus der Buchvorlage einen Kinofilm drehen könnte.

Die Idee ließ sich schnell umsetzen und so brachte man „Er ist wieder da“ auf die Leinwand. 69 Jahre nachdem Adolf Hitler sich das Leben nahm, erwacht der einstige Führer auf einer Wiese mitten in Berlin. Noch begreift er nicht, in welcher Zeit er sich befindet und so macht er sich auf in die Stadt. Dass „sein“ Berlin den 2. Weltkrieg überstanden hat und Nazi-Deutschland den Krieg gewonnen hat, dafür gibt es für Hitler keine Zweifel.

 

Hitler trifft auf Holger Apfel

Die Leute gehen davon aus, dass es sich um ein Hitler-Double handelt, der auf sich aufmerksam machen möchte. In einem Berliner Kiosk sucht er nach dem „Völkischen Beobachter“, kann ihn aber nicht entdecken. So langsam begreift Hitler, was geschehen ist und versucht gleichzeitig, mit seiner Situation zurechtzukommen. Er schafft es sogar durch glückliche Fügungen ins Fernsehen, wo man ihm sogar eine eigene Sendung ermöglichen möchte.

Adolf Hitler ist auf dem besten Wege, ein Star zu werden. Noch immer denken die meisten, dass es sich um einen Imitator handelt, der Hitler nur nachmachen würde, ohne den Dämon zu erkennen. Auf satirische Art und Weise spielt man den Leuten im echten Leben vor, dass Hitler wieder da wäre, der nun die Machtergreifung anstreben möchte.

Die Komödie liefert viel Gesprächsstoff, was nicht dem Film, sondern auch dem Buch „Er ist wieder da“ zuzuschreiben ist. Während den Dreharbeiten ließ man Oliver Masucci an verschiedenen Orten in Deutschland auftreten, wobei ihn oftmals die Kamera begleitet. So besuchte man die Parteizentrale der NPD in Berlin-Köpenick, um mit Holger Apfel (ehemaliger stellvertretender Bundesvorsitzender der NPD) zu sprechen.

Auch auf der Straße suchte man die Nähe zur Bevölkerung, die diese Aktion zum Teil witzig, aber die Situation ebenso erschreckend fanden. Solche Szenen findet man an vielen Stellen in der Komödie „Er ist wieder da“ und sie zeigen zugleich auf, welches Meinungsbild in Deutschland noch immer vorherrscht.

Trotz dessen zeigt der Film von Regisseur David Wnendt auch Momente, mit denen man als Zuschauer gar nicht rechnen kann. Der Film „Er ist wieder da“ ist unterhaltsam, schockierend und komisch zugleich. Wer das Buch schon interessant fand, wird diese Komödie lieben!

Daten zur Komödie: Er ist wieder da

 

  • Land: Deutschland
  • Produktionsjahr: 2015
  • Dauer: 110 Minuten
  • Darsteller: Christoph Maria Herbst, Fabian Busch, Oliver Masucci, Katja Riemann, Michael Kessler, Nina Proll, Franziska Wulf, Lars Rudolf
  • Regie: David Wnendt

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Rechte: Constantin Film

Preisänderungen sind möglich

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